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Almeria, ein Unterwasserparadies
Die Gewässer der Provinz Almeria verbergen eine Unterwasserwelt von außergewöhnlichem Reichtum. Vor ihrer Küste trifft die mediterrane Unterwasserwelt auf die atlantische und eine Vielzahl von Arten leben in einer spektakulären Biodiversität zusammen, zweifellos unterstützt von den Schutzgebieten und Naturparks der Provinz. Langusten, Mondfische, Roggen, Moränen, kabeljauähnliche Fische und wenn man Glück hat, Schildkröten, Thunfische und Delfine verwandeln diese Enklave das ganze Jahr über in einen wunderbaren Ort für Taucher. Können Sie sich vorstellen, bei strahlender Sonne ins Wasser zu gehen und hin -
Der aufzug und das schloss
Vor dem Strand Postiguet in Alicante gibt es eine Höhle, die tief in den Berg Benacantil eindringt. Es ist keine normale Höhle, sondern viel mehr ein enger, in den Felsen gehauener Korridor. An seinem Ende befindet sich ein Aufzug, der uns in eine andere Epoche bringt. 165 m weiter oben am anderen Ende des Aufzugs befindet sich die Burg Santa Bárbara, eine die Bucht von Alicante überblickende Felsenfestung. „Uneinnehmbar“ ist vielleicht das am häufigsten benutze Wort, um sie zu beschreiben. Die Burg war jedoch Szenarium vieler Schlachten, die nicht immer gut für ihre Verteidiger ausgingen. Diese blutige Vergangenheit und ihre Nutz -
Auf den spuren den Fauns
Vor einigen Jahren beobachteten die Einwohner von San Rafael in Segovia wie die einfache Kleidung der Nachkriegszeit und die Militäruniformen für einige Wochen in ihr kleines Dorf zurückkehrten. Zu jener Zeit floh das Mädchen Ofelia in den Wald, um seiner Phantasie freien Lauf zu lassen und sich vor seiner kranken Mutter Carmen und dem Stiefvater Vidal, einem grausamen franquistischen Hauptmann, zu verstecken. Dort tauchte sie in den Tannen unter, um sich mit dem Faun zu treffen, einer Fantasiegestalt, die sie in eine parallele Welt entführte, in der sie, in eine Prinzessin verwandelt, ihren Mut beweisen musste. Diese Ereignisse fanden in dieser Geg -
IneedSpain.com: DER TREFFPUNKT DER SPAIN ADDICTS
Ein Ort, ein Restaurant, ein Denkmal, ein Sonnenuntergang, Augenblicke in unserem Land, die Menschen auf der ganzen Welt inspiriert haben. Hier finden die Spain Addicts ein Eckchen, an dem sie ihre besten Erfahrungen und Erlebnisse austauschen können.
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Das kleine Compostela
Um nach Villafranca del Bierzo zu gelangen muss man einen etwa zwei Kilometer langen Zaun umgehen und dann noch ein Stück hinabsteigen, um nach und nach in die Vergangenheit einzudringen. Dieses knapp 4000 Einwohner zählende Dorf voller Reliefs und grüner Wege scheint direkt dem Mittelalter entsprungen zu sein. Kaum angekommen, sieht man zuerst die unter dem Namen Palacio de los Marqueses de Villafranca (Palast der Markgrafen von Villafranca) bekannte Burg, die bis heute bewohnt ist. Dieses verfallene, in den Weinbergen stehende Bauwerk aus dem 16. Jahrhundert wurde bis ins 17. Jahrhundert als Wohnsitz dieser Adligen genutzt und später als Gefä -
Ein weißer Schatz im Tramuntana-Gebirge
Die größte Baleareninsel verbirgt in ihren landschaftlichen Vorzügen ein Eckchen, das für Dichter, Musiker und Handwerker geschaffen zu sein scheint. An der Nordwestküste Mallorcas erhebt sich mächtig die Serra de Tramuntana (Tramuntana-Gebirge) über das Mittelmeer und bildet eine natürliche Abschirmung der Insel gegen die Nordwinde. Winde, die früher viel Schnee brachten. Jahrhundertelang war diese heutzutage idyllische Landschaft eine riesige Eisfabrik mit einer für die Bewohner äußerst wichtigen Wirtschaftstätigkeit. Im Frühling, nach den den letzten Schneefällen, stiegen die „Schneemä -
Lätzchen für Erwachsene
Aber er bringt nicht nur das Blut zum wallen, sondern greift auch in unsere Ernährungsweise ein. Man isst nun viel Obst und Gemüse, deren beste Exemplare von den ersten Sonnenstrahlen hervorgebracht werden. Eines dieser Gemüse ist die bescheidene „Calçot“, eine Zwiebelart mit einem sehr feinen und köstlichen Geschmack. Ihr Verzehr ist in den warmen Gebieten rund um den Ebro in Katalonien eine Art Übergangsritus in den Frühling. Aber Vorsicht, wie jeder Übergangsritus hat auch dieser feste Regeln: natürlich kann man Calçots zu Hause essen, aber dann schmecken sie nur halb so gut. Die Tradition schreibt vor, da -
Die Picos de Europa, die Berge des Meeres
Sie nehmen eine Fläche von 64.660 Hektar ein, ihre Höhe übersteigt 2500 m und ihr nördlichster Punkt ist nur 15 Kilometer von der Küste entfernt. Die Picos de Europa, der, nach dem Teide-Nationalpark, meistbesuchte Nationalpark, sind wahre Kolosse in Küstennähe. Wenn man vorhat, diese hohen und fast bis in den Sommer schneebedeckten Felsformationen zu besuchen, denkt man zuerst an die beliebte Drahtseilbahn, an Bergsteigen oder Bergwandern, aber nicht an Strand, Sonne und glasklares Meerwasser. Jedoch bietet diese von den Picos beherrschte Gegend des kantabrischen Meeres dem Reisenden die Möglichkeit, die gesamte Küste zu Fu& -
Die Insel, die man schwimmend erreichen kann
Die Bucht von San Simón in der Ría von Vigo beherrschend gibt es eine Insel gleichen Namens. Sie ist mit der Nachbarinsel San Antón durch eine Brücke verbunden und zusammen erreichen die beiden Inseln eine Breite von 250 m und eine Länge von 84 m. Gemäß der Tradition kann ein besonders Mutiger bei Ebbe dieses Stück Geschichte Galiziens zu Fuß erreichen, ohne dass ihm das Wasser bis zum Hals reicht. Kulturgut seit 1999, hat ihr entlegener Charakter dazu geführt, dass die Insel San Simón während eines Großteils der jüngsten Geschichte kein sehr empfehlenswerter Ort war. Auch wenn die -
Kohlrabi, ein gesunder Leckerbissen.
Bei Kohlrabi handelt es sich um die Sprossen der Kohlrübe, die einen festen Bestandteil der galicischen Küche darstellen. Diese Blätter, die man kurz vor der Blüte pflücken muss, wenn sie fest, glänzend und fleckenlos sind, sind ein zarter Leckerbissen. In Galicien nennt man diese Tätigkeit „grelar“ („rübeln“) und die beste Zeit hierfür sind der Winter und der Beginn des Frühlings. Jedoch kann man sie heutzutage dank der Gewächshäuser das ganze Jahr über kaufen. Der Ursprung dieser Pflanze ist unklar. Einige siedeln sie in Asien an, andere in Europa, aber in Spanien wurde sie viel -
Es waren einmal hängende Häuser...
Die Stadt Cuenca liegt hoch. Sehr hoch. Auf 900 Metern Höhe über dem Meeresspiegel gelegen, ist ihr Profil das eines Felsblocks, der sich hoch über die Erde erhebt. Sie wird von unglaublichen Gebäude geprägt, die dazu führten, dass ihre Altstadt im Jahr 1996 zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Die „hängenden Häuser“, die auf einem so steilen Felsen erbaut wurden, dass man schon allein von ihrem Anblick schwindelig wird, sind aufgrund ihrer Originalität und ihrer Rätselhaftigkeit von allen Bauten Cuencas besonders hervorzuheben. Auch wenn es heißt, dass in der Vergangenheit ein Gro -
Die Delphine der galicischen Flussmündungen
In Galicien heißen Delphine „Golfiños“. Gaspar, einer dieser Delphine die in den Rías, diesen fjordartigen Flussmündungen leben, wurde sogar nach seinem Besuch des Hafens in Cangas do Morrazo so berühmt, dass er eine eigene Seite in Wikipedia hatte. Tatsache ist, dass ein ganzer Delphinschwarm an der galicischen Küste lebt und zwar mit der Besonderheit, dass dies in freundlicher Koexistenz mit den Menschen geschieht. „Wir haben ungefähr 300 Exemplare identifiziert, erläutert Alfredo López, Biologe und Direktor der NGO Coordinadora para el Estudio dos Mamíferos Marinos (CENMA). Wir schätzen aber, dass run -
Aigüestortes. Aufgepasst!
In einer privilegierten, atemberaubenden Enklave befindet sich der einzige,an den See San Mauricio angrenzende Naturpark der Pyrenäen in Spanien. Man kann davon ausgehen, dass dem Leser das, was im Quartär passierte ziemlich egal ist. Natürlich nur, bis er nach Aigüestortes kommt. Dort wird er sich staunend fragen, wie es sein kann, dass dieses Hochgebirge mit den über 3000 Meter hohen Berggipfeln ziseliert wurde als seien sie mit einem Messer geschnitten. Die Schuld liegt wie gesagt beim Quartär. Zu jener Zeit durchtrennten die Gletscher die Felsen wie ein Messer die Butter und nichts konnte sie aufhalten. Sie schufen die Wege für die sp& -
Arme Ritter
„Arme Ritter sind, wie alle einfachen Gerichte, köstlich. Arme Ritter sind nichts: ein Stück frittiertes Brot mit Milch und Zucker.“ So beschrieb Antonio Díaz-Cañabate arme Ritter in einem gänzlich ihnen gewidmeten Kapitel in seinem Buch Historia de una taberna (Geschichte einer Kneipe). In diesem in den 40er Jahren geschriebenen Werk, das sich um die Madrider Kneipe von Antonio Sánchez dreht, lobt der Schriftsteller diese typisch spanische Speise, die man üblicherweise in der Karwoche und während der ihr vorangehenden Fastenzeit isst, die sich aber auch, wie könnte es anders sein, zusammen mit einem Glas -
Der Dreikönigskuchen
Der Dreikönigskuchen ist ein Hefegebäck in Form eines Kranzes, daher sein Name Kranzkuchen und der am 6. Januar, dem Dreikönigstag, auf keinem spanischen Tisch fehlen darf. Man beginnt den Tag mit einer Tasse heißer Schokolade oder einem Milchkaffee und macht dann den ganzen Tag lang so weiter. Dieses Hefegebäck aus Milch, Mehl, Zucker, Eiern und Orangenblütenwasser kann man mit einer Füllung aus Sahne, Creme, Trüffel, Marzipan und Schokolade servieren. Es wird immer mit Zucker, kandierten Früchten und Trockenfrüchten verziert. Das Besondere an diesem Gebäck ist, dass sich in seinem Inneren ein Figürchen und eine T -
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Weinkellereien in den Felsen von Borja
Borja ist ein kleiner Ort in der Provinz Zaragoza mit einer langen Weintradition. Der Unterschied zu anderen Weingegenden besteht in der Eigenart ihrer ersten, vor Jahrhunderten in die Felsen der Hügel gebauten Weinkellereien. Im 19. Jahrhundert führten die Geschäftsleute aus Borja ihre Aufträge aus dem Innern der Berge heraus und ihre Büros wurden im Laufe der Zeit in Familiensitze und Wochenendhäuser umfunktioniert. Auf jeden Fall ist der Wein auch weiterhin ein wichtiges Erzeugnis im Landkreis Campo de Borja und im benachbarten Moncayo. Es ist wahr, dass sich vor wenigen Monaten die Aufmerksamkeit des Landkreises und sogar der ganzen W -
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Mahón und die Mayonnaise
Man nehme Öl, Eigelb, Essig und Salz. Man schlägt die Eier auf, gibt die Eigelbe in eine Schüssel und fügt ein wenig Essig und Salz hinzu. Nun wird alles gut und gleichmäßig durchgerührt und sobald das Ganze Form annimmt, fügt man langsam einen dünnen Strahl Öl hinzu, um so die gewünschte Emulsion zu erzielen und damit die Mayonnaise. Dies ist das einfache Rezept zur manuellen Zubereitung einer der meistverwendeten Soßen weltweit, deren Ursprung den Forschern dieser Art von Dingen seit Beginn des 20. Jahrhunderts Kummer macht. Die am weitesten verbreitete Theorie zum Ursprung der Mayonnaise hat ein Anfangsjahr: 1 -
Herr Ober, einmal Bravas bitte! Herr Ober, einmal Bravas bitte!
Patatas bravas (frittierte Kartoffeln mit scharf gewürzter Mayonnaise) sind eine der typischsten und beliebtesten Tapas außerhalb Spaniens. Der Grund dieses Erfolgs liegt in den Kartoffeln, die in kleine unregelmäßige Stückchen geschnitten, danach in Olivenöl frittiert werden, bis sie außen knusprig und innen weich sind; aber vor allem liegt er in ihrer Soße: die „Salsa brava“, von der es so viele Versionen gibt, wie es Köche gibt. Mit Zwiebeln, Mehl, Brühe und scharfem Paprikagewürz, aber ohne Tomate; mit frittierten Tomaten und Chili oder sogar in ihrer unorthodoxesten Version mit Mayonnaise, Ketchup und Tabasco -
Der Ort, an dem eine Jungfrau aus dem Wasser steigt
In Asturien wiederholt man gerne, dass die eigene Region ein Naturparadies ist. Besser als jeder Werbeslogan funktionieren hierfür die Panoramablicke von den Seen im Naturpark Covadonga. Hier herrscht Frieden im Angesicht einer allgegenwärtigen, im Wasser untergetauchten Jungfrau. Lassen wir die Zeit stillstehen, lassen wir zu, dass uns die Würde der Landschaft klein fühlen lässt vor der Herrlichkeit der Picos de Europa. Von der Basilika der Jungfrau, nach der der Park benannt ist, beginnt über eine Serpentinenstraße ein vierzehn Kilometer langer Aufstieg bis zu den Seen Enol und La Ercina. Ein dritter See mit Namen El Bricial entsteht wä -
La Flecha del Rompido
Nur ungefähr 15 Kilometer von Punta Umbría entfernt an der Küste von Huelva haben die Gezeiten über Jahrhunderte hinweg Sand aufgehäuft und zwischen der Flussmündung des Piedras und dem Atlantik ein 12 Kilometer langes, goldenes Strandparadies erschaffen. Einige nennen es La Flecha del Rompido, andere Nueva Umbría. Es ist auf jeden Fall der Karibik ähnlicher als der Küste von Huelva. Um hinzukommen braucht man nur drei Euro und vier Minuten. Ein Schiff macht täglich die Überfahrt für die wenigen Touristen, die diesen unberührten, mit Ginster übersäten Strand kennenlernen möchten. Hier gibt es wed